Gran Canaria

 

VOLLE KANNE GENIESSEN AUF

GRAN CANARIA

 

 

 

 

Gran Canaria bedeutet vor allem Wettergarantie. Sonne satt auch im Oktober oder November, wenn die Tage anderswo schon wieder grau und regnerisch werden. Die drittgrößte kanarische Insel hat einiges zu bieten, von goldgelben Dünenstränden, wilde Bergkulisse oder stimmungsvolle Altstädte und romantische Fischerdörfer.

 

Mein Tipp: Puerto de Mogán

Puerto de Mogán ist ein Hafen- und Ferienort im Süden der Insel, welcher von manchen Urlaubern auch als "Klein-Venedig" bezeichnet wird, weil das gemütliche Städtchen von zahlreichen Wasserkanälen durchkreutzt und mit den entsprechenden kleinen Brücken ausgestattet ist. Mogán verfügt über viele kleine, malerischen Gassen und charmanten alten Fischerhäusern. Auch schön anzusehen sind die mit Bougainvilleas bewachsenen Steinbögen, die zahlreiche Häuser in der Hafengegend miteinander verbinden. Sehenswert ist vor allem der Hafen, der vor Jahren erweitert wurde und sich in mehrere Teile gliedert: Yachthafen, Bootsreparaturwerft und Fischereihafen.

Und wenn man schon am Fischerhafen ist, sollte man dort am besten auch fangfrischen Fisch genießen.

Dafür gibt es einige kleine Restaurants und Bars um den Hafen herum mit traumhaften Blick auf das Meer und guter mediteraner Küche.

 

...Wer Fisch mal "etwas anders" genießen mag:

 

Restaurant La Caracola (Die Seemuschel)

Sehr kleines, feines Restaurant in der Nähe des Hafens. Deutsche Leitung. "Gerichte vom Fisch, wie man das sonst nur aus der Fleischküche kennt: Thun Tartar, Filetgulasch "Stroganoff", Chateaubriand vom Thunfisch, Riesengarnelen heißgeräuchert aus dem Räucherofen der Küche". Hier kocht der Chef selbst, Dieter Gruppe ist gelernter Hotelkaufmann und Patissier. Erstaunlich, was er in seiner kleinen Küche so alles zaubern kann. Ein Geheimnis liegt wohl darin, dass alles sehr frisch zubereitet wird und nur 14 Gäste gleichzeitig Platz im Restaurant finden.

Für mich keine Lokation mit "Stammlokal"-Potenzial, aber man sollte es mal besucht haben.

 

Restaurant "Playa El Pajar"

El Pajar, 32

35140 San Bartolomé de Tirajana (Nähe von Arguineguín)

Das Restaurant ist quasi die Kantine des dort ansässigen Zementwerkes und dadurch kaum zu verfehlen, da die Fabrik schon von weitem zu sehen ist. Viele Einheimische gehen dort essen, entsprechend laut und dynamisch geht es dort zu. Die Preise für Fisch und Tapas dort sind außerordentlich günstig. Keine große Küche - idyllisch am Meer sitzen und Fisch essen, geht anders. Aber es ist lecker.

 

 

Das beste Fisch- und Strandrestaurant findet man am Playa de Amadores:

Las Caracolas de Amadores

CC Playa de Amaodores L49 | Amadores, Puerto Rico

Sehr netter Service, tolles Essen, sehr frisch, sehr sauber - ein echtes Highlight! Auch wenn es die Lage zwischen all den Strandgeschäften und Beach Bar Restaurants erst nicht vermuten lässt, Matthias hat feinsten Cherne und den besten Sama im Angebot. Er und sein gesamtes Team leben authentische Gastfreundlichkeit vor. Es gibt kaum einen Ort auf der Insel, an dem ich mich mehr zu Hause gefühlt habe als im Caracolas.

 

 

Der Strand Amadores liegt zwischen Puerto Rico und Puerto Mogán. Er ist künstlich angelegt, ca. 800m lang und bietet ausserdem durch das flach abfallende Wasser sehr gute Bedingungen für Kinder. Die Bucht ist außerdem durch Wellenbrecher sehr gut gegen die hohen Wellen des Atlantiks geschützt, daher kann man hier sogar im Dezember noch gut und nicht allzu kalt baden.

Wer es noch etwas luxeriöser möchte und nicht unbedingt direkt am Strand liegen will, quartiert sich im benachbarten Beach Club ein: http://amadoresbeachclub.com/

 

 

Hoteltipp:

Gloria Palace Royal Hotel & Spa (4,5 Sterne)

Oberhalb der Bucht von Playa Amadores mit Blick auf das Meer und den Strand. 179 geräumige Doppelzimmer. Das Hotel ist schon etwas in die Jahre gekommen, doch die Zimmer sind sehr gut gepflegt, sowie die gesamte Anlage. Besonders positv zu erwähnen ist der freundliche Service und die natürliche Architektur: Das Hotel wurde in Natursteinen erbaut und fügt sich dezent in die Steilküstenlandschaft ein, anstatt sie zu dominieren.

Um zum Strand zu gelangen, muss man mit einem Fahrstuhl nach unten fahren. Der Weg führt dann weiter über mehrere doch recht hoch frequentierte Straßen. Es ist eine Steigung/Senkung von ca. 8 bis 10%, keine sehr attraktive Stecke, insbesondere Abends, wenn man nach dem Schwimmen und Sonnenbaden mit allem Strandgepäck zurück bergauf laufen muss - aber was soll das jammern! Sehen wir es als "Pre-Dinner-Workout".

 

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